Variante „Halsl"

  • Gesamter Raum ist aus tierökologischer Sicht als äußerst sensibel zu bewerten insbesondere hinsichtlich Raufußhühner
  • Aufgrund der hohen Reliefenergie und des geringen Bodenabstandes umfangreiche technische Lawinenschutzmaßnahmen erforderlich
  • Vielzahl von Seilbahnstützen im Ruhegebiet Kalkkögel
  • Einbindung der Anlage in beiden Schigebieten in Bezug auf die zu erwartenden Gästeströme ungünstig

Variante „Halsl“ – Erläuterung Lawinensituation

  • Die Bahntrasse über das Halsl führt unterhalb des Ampfersteines und der Nockspitze von      Froneben zum Birgitzköpfl. In diesem Verlauf wird eine Vielzahl von Lawinenanbruchgebieten              (s. Abbildungen) gequert
  • Aufgrund der hohen Reliefenergie in den felsdurchsetzten Anbruchgebieten und Sturzbahnen ist beim Bemessungsereignis als Grundlage für ein Lawinenschutzkonzept mit trockenen Fließlawinen mit hohem Staubanteil zu rechnen
  • Die Bahntrasse würde die Lawineneinzugs-gebiete vor allem im Bereich der Sturzbahnen queren. Aufgrund der hohen Reliefenergie ist dabei mit großen Geschwindigkeiten und in der Folge mit entsprechend hohen Lawinendrücken zu recht
  • Um die Anlagen- und Betriebssicherheit gem. Lawinenerlass 2011 zu gewährleisten, wären umfangreiche Sicherungsmaßnahmen in den Lawinenanbruchgebieten erforderlich